Wie kann ich den Fortschritt eines Bauprojekts aus der Ferne verfolgen?

Nicht jeder, der an einem Bauprojekt beteiligt ist, kann täglich auf der Baustelle anwesend sein. Projektmanager, Bauträger, Investoren, Architekten, Führungskräfte und andere Beteiligte sind oft auf verschiedene Standorte verteilt. Dennoch möchten sie alle wissen: Läuft das Projekt nach Plan, was hat sich geändert und welche Arbeiten wurden durchgeführt?

Eine digitale Möglichkeit, die Baustelle visuell zu überwachen, kann dabei einen großen Unterschied machen. Mit fest installierten Zeitrafferkameras erhältst du alle fünf Minuten neue Bilder von der Baustelle, die du aus der Ferne einsehen kannst. So musst du nicht für jedes Update persönlich zur Baustelle fahren.

Vom Baustellenbesuch zur digitalen Projektüberwachung

Ein Baustellenbesuch ist nach wie vor wichtig für Absprachen, Kontrollen und Entscheidungen vor Ort. Für einen Großteil der täglichen Überwachung ist ein Besuch jedoch nicht immer erforderlich. Anhand aktueller Bilder können die beteiligten Parteien den Fortschritt selbst verfolgen, auch wenn sie sich im Büro, zu Hause oder auf einer anderen Baustelle befinden.

Dies steht im Einklang mit der allgemeinen Digitalisierung der Baubranche. Die Digitalisierung kann dazu beitragen, Prozesse effizienter zu gestalten und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Beteiligten zu verbessern. Dabei gilt der Grundsatz „Measure to manage and improve“.

Auch die digitale Baustellenüberwachung macht Informationen leichter zugänglich. Anstatt auf den nächsten Bericht oder eine Reihe von Fotos zu warten, können die Beteiligten die aktuellsten Bilder direkt einsehen und sofort untereinander austauschen.

Was sind die Vorteile der Fernüberwachung?

1. Immer ein aktueller Überblick über die Baustelle

Eine Zeitrafferkamera nimmt automatisch Bilder von der Baustelle in einem voreingestellten Rhythmus auf. Bei C-SITE wird in der Regel während der Arbeitszeit alle fünf Minuten ein neues Foto und nachts sowie am Wochenende ein Foto pro Stunde aufgenommen. So entsteht ein visueller Überblick über den Baufortschritt, vom Beginn der Arbeiten bis zur Fertigstellung.

Man sieht nicht nur das Endergebnis, sondern auch, wie das Projekt dazu gekommen ist.

2. Weniger Fahrten für einfache Updates

Ein Manager, der lediglich wissen möchte, ob eine bestimmte Bauphase begonnen hat, muss dafür nicht unbedingt zur Baustelle fahren. Auch weiter entfernt befindliche Interessengruppen können den Fortschritt online verfolgen.

Für Unternehmen, die in ganz Belgien und sogar darüber hinaus aktive Bauprojekte haben, ist es nicht möglich, alle diese Baustellen zu besuchen. Ein digitales Dashboard mit einer Live-Ansicht jeder Baustelle sorgt für den Überblick und stärkt das Engagement der Teams in der Zentrale.

Bei C-SITE konnten wir bereits konkrete Auswirkungen davon feststellen. Im Jahr 2023 haben unsere Projekte insgesamt 158 Tonnen CO₂ eingespart, berechnet auf der Grundlage von durchschnittlich einem physischen Besuch pro Woche, der durch Fernüberwachung vermieden werden kann.

3. Bessere Kommunikation zwischen den Interessengruppen

Ein gemeinsames Bild der Baustelle erleichtert die Abstimmung. Projektteams, Auftraggeber und andere Beteiligte können dieselben Bilder betrachten und sich schneller einen Überblick über die aktuelle Situation verschaffen. Sie können die Bilder auf Ihrem eigenen Laptop oder Smartphone ansehen oder sie während einer Baustellenbesprechung, einer Veranstaltung oder im Eingangsbereich Ihres Büros auf einen Bildschirm streamen.

Die C-SITE-Plattform bündelt alle Bilder an einem zentralen Ort. So musst du nicht jedes Mal Fotos aus E-Mails, WhatsApp-Nachrichten oder verschiedenen Ordnern zusammensuchen. Auf der Plattform kannst du Fotos und Videos mit Tags versehen, liken und teilen.

4. Ein digitales Archiv des gesamten Bauprozesses

Die Aufnahmen sind nicht nur für die tägliche Überwachung nützlich. Sie bieten auch einen wertvollen historischen Überblick über das Projekt.

Ein Zeitraffer macht große Veränderungen sichtbar, die man bei einem einzelnen Baustellenbesuch vielleicht nicht bemerkt. Außerdem kann man im Nachhinein nachvollziehen, wann eine bestimmte Bauphase stattfand.

Das macht die Bilder für die Projektevaluierung, Kommunikation, Projektabnahme und das Marketing interessant.

Und wie sieht es mit Drohnenaufnahmen und Fotografie aus?

Eine fest installierte Zeitrafferkamera eignet sich vor allem für die kontinuierliche Überwachung. Für bestimmte Momente können andere Aufnahmetechniken eine wertvolle Ergänzung sein.

Drohnenaufnahmen vermitteln beispielsweise einen Überblick über das gesamte Gelände und dessen Einbettung in die Umgebung. Professionelle Fotografie eignet sich wiederum für wichtige Meilensteine, architektonische Details und Kommunikationszwecke.

Auf diese Weise kannst du ein Projekt sowohl kontinuierlich dokumentieren als auch zu wichtigen Zeitpunkten besonders hervorheben.

Nachhaltigere Überwachung eines Bauprojekts

Die digitale Überwachung kann nicht nur Zeit sparen, sondern auch die Anzahl der Fahrten reduzieren. Bei C-SITE kombinieren wir dies zudem mit solarbetriebenen Kameras. Im Jahr 2023 führte dies bei allen unseren Projekten zusammen zu einer berechneten Einsparung von 13.485 MWh Strom.

Die Zahlen basieren auf den eigenen Projektdaten von C-SITE aus dem Jahr 2023 und geben einen Eindruck davon, welche Auswirkungen die Fernüberwachung und die Nutzung von Solarenergie haben.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Zu Beginn eines Projekts legen wir gemeinsam fest, welche Kameras benötigt werden und wo sie am besten angebracht werden. Nach einem Besuch vor Ort installieren unsere Techniker die Geräte, und Sie erhalten Zugang zur C-SITE-Plattform.

Von dort aus kannst du die Bilder online einsehen und mit den am Projekt beteiligten Personen teilen. So entsteht ein einheitlicher visueller Überblick über den Fortschritt, ohne dass dafür alle vor Ort auf der Baustelle anwesend sein müssen.

Möchten Sie wissen, wie Sie Ihr Bauprojekt aus der Ferne überwachen können? Fordern Sie eine Demo der C-SITE-Plattform an.

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